Diese Hunde brauchen ihre Hilfe


 Weihnachten 2017

Wir hatten diesen Bericht bereits gepostet, mussten ihn aber aus rechtlichen Gründen wieder offline nehmen.
Die Tiere wurden natürlich die ganze Zeit von den Tierschützern versorgt und gepflegt - insbesondere jetzt an Weihnachten, nachdem dem Mann die Haltung
von Hunden untersagt wurde konnten sie aktiv werden.
Als viele von uns behaglich feierten, waren und sind sie fast durchgängig bei den Tieren und versorgen diese.
Etliche Hunde und Welpen konnten bereits mitgenommen werden, Boneca und Libby sind bereits nach Deutschland gereist und haben hier ein wunderschönes
Zuhause gefunden.
Nichts desto trotz herrscht hier enorme Not, und wir brauchen dringend Euere Hilfe!

Liebe ToG Freunde,

wir haben ein Riesenproblem!

Gestern ereilte uns ein Hilferuf einer mit dem Vorstand befreundeten Tierschützerin aus Portugal, die ein kleines, privates Tierheim hat.
Die Hälfte eines brach liegenden ehemaligen Bauernhofs – in welchem früher hauptsächlich Schweine gehalten wurden - im Gebirge (nördlich der Algarve) sollte verkauft werden.
Nachdem ein Teil des Grundstückes geräumt werden musste bot sich der Tierschützerin in den früheren Schweineställen ein Bild des Grauens:
Über 40 Hunde und mind. 18 Welpen lebten (nein… vegetierten) in jämmerlichem Zustand zusammen mit Ziegen, Katzen und unzähligen Meerschweinchen.
Der ältere Mann hatte die Situation offensichtlich nicht mehr im Griff. Er hat große persönliche und gesundheitliche Probleme.
Er lebte nicht dort, wo die unzähligen Tiere sind, und da das Grundstück sehr hoch und steinig ist, ist es dort bereits sehr kalt und feucht.
Eine korrekte Gesamtübersicht zu geben ist zum aktuellen Zeitpunkt fast unmöglich, da es in den Ställen zum Teil sehr dunkel ist und sich einige der armen Hunde – aufgrund mangelnden Kontaktes zu Menschen –
in die hintersten Ecken verkriechen. Die Tiere waren oft längere Zeit sich selbst überlassen und sind in einem schlimmen Zustand.
Kommendes Wochenende fahren wieder mehrere Helfer dorthin und verbessern im ersten Schritt die Lebensqualität der armen Seelen. Ein Auslauf wird gebaut, so dass sie raus können. Hundehütten und Paletten mit Matten werden
dorthin gefahren, damit sie nicht im Nassen liegen müssen. Dann werden ein paar der Ställe von Müll und Fäkalien befreit, damit die Hunde sich dort aufhalten können.
Und es wird natürlich eine genaue Bestandsaufnahme gemacht, damit bekannt ist, von wie vielen Tieren genau die Rede ist.
Vergangenes Wochenende wurden bereits die Hunde, um die es am schlechtesten steht medizinisch versorgt.
Wie geht es weiter?
Die Tiere werden nun schnellstmöglich kastriert, damit sie sich nicht weiter vermehren.
Ein Teil der Hunde wird wieder auf das – dann deutlich verbesserte – Grundstück gebracht. Sicher fragt Ihr: warum wieder dorthin? Wie bereits oben erwähnt sind einige der Tiere so ängstlich und panisch,
dass es besser für sie ist, zunächst dort zu bleiben. Natürlich mit Zuspruch, Fressen, Wasser und medizinischer Versorgung (eine Tierärztin und ihre Mitarbeiter unterstützen hier). Für so viele Tiere findet man nicht sofort
ausreichend Pflegestellen und im Tierheim wäre es für sie viel schlimmer, als in der zumindest vertrauten Umgebung.
Ein Teil der Hunde ist bereits auf privaten Pflegestellen untergekommen – ebenso die Welpen.

Der Vorstand der ToG hat sofort finanzielle Unterstützung zugesagt – und wir bitten auch um Eure Hilfe!

Wenn Ihr eine Spende über PayPal abgeben möchtet: bitte als Freund senden, dann müssen wir keine Gebühren zahlen:
PayPal: Paypal Spende Kennwort : Animal Hoarding eMail Adresse: tierhilfeohnegrenzen@msn.com

Kennwort: Animal Hoarding
Spendenkonto
Tierhilfe ohne Grenzen e.V.
Konto 101 47 0 49
BLZ 560 501 80
Sparkasse Rhein Nahe
IBAN: DE78560501800010147049
BIC Code: MALADE51KRE


Wir werden Euch über die weiteren Schritte natürlich so gut als möglich auf dem Laufenden halten, bitten aber um Euer
Verständnis, dass es im Moment absolute Priorität hat, den Tieren zu helfen. Hierfür wird jede Hand benötigt, und kann daher
nur schwer zum fotografieren abgestellt werden.